Fotobuch “Wandel zwischen Papageienbrücke und Reemrenreh”

Titelseite Fotobuch “Wandel zwischen Papageienbrücke und Reemrenreh” (hier zum Download klicken)

Nein, ich bin nicht in der Ferne unterwegs gewesen, sondern mitten im Pott. Die “Papageienbrücke” und das “Reemrenreh” begrenzen den auf Herne entfallenden, 8km langen Teil der Emscherinsel. Aus meinen Fotoausflügen und Recherchen ist dieses Fotobuch mit über 70 Bildern und entsprechenden Recherchetexten entstanden. Hier geht es zum Download von “Wandel zwischen Papageienbrücke und Reemrenreh”.

Rätselhaftes auf und an der Emscherinsel

Karte “Herner Emscherinsel”

Auf viele Fragen bin ich gestoßen. Wussten Sie z.B.,  
– dass die Emscher drei Mündungen hat.
– dass die einst Köttelbecke genannte Emscher ab 2022 abwasserfrei sein wird.
– im Rhein-Herne-Kanal Schleusen versunken sind und Häfen verschwunden sind oder ihre Funktion verändert haben.
– dass die TUI noch Verpflichtungen zum Rückbau von Hafenanlagen am Rhein-Herne-Kanal hat.
– dass der Herner Osthafen einst der Ort einer der größten Steuerskandale der Bundesrepublik gewesen ist.
– und das Gebiet am Rhein-Herne-Kanal einst Kumpel-Riviera genannt wurde.

Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie in meinem  Fotobuch. Wandel zwischen Papageienbrücke und Reemrenreh (Zum Download anklicken).

Sie können das Fotobuch aber auch hier ansehen. Ich wünsche viel Spaß beim Betrachten.

Danksagung
Bedanken möchte ich mich bei dem Historischen Verein Herne / Wanne-Eickel e. V. (www.hv-her-wan.de) und bei Ralf Piorr , die mich bei der Erstellung dieser Dokumentation mit Hinweisen unterstützt haben. Dr. Ralf Piorr hat zudem einige Bilder zur Verfügung gestellt.

Weiterführendes
– Ein interessanter Artikel zur Emscherinsel: Horst Wnuck: https://isso-online.de/emscherinsel-was-soll-das-denn-sein/
-Zur Grünflächenentwicklung in Herne: https://www.herne.de/Stadt-und-Leben/Zukunftsimpuls-Herne-2025/Natur-und-Nachhaltigkeit/Grünflächenentwicklung
– Informationen zur IGA: https://www.rvr.ruhr/themen/oekologie-umwelt/internationale-gartenausstellung-2027/
– Emschergenossenschaft/Lippeverband: https://www.eglv.de/

Neustadt – neuer Duisburger Stadtteil?

Nein, es handelt sich um ein neues Projekt von “Emscherkunstweg“. Die Künstler Julius von Bismarck und Marta Dyachenko haben 23 einmal im Ruhrgebiet stehende Gebäude im Maßstab 1:25 errichtet.  Das Projekt ist in der Nähe des  Landschaftsparks Duisburg-Nord zu finden.

Blick auf Duisburg-Neustadt

Informationen über die Installation finden Sie hier und eine Liste mit den installierten Gebäuden gibt es in diesem pdf-Dokument.  

Mit den folgenden Bildern gebe ich meine Eindrücke von einem ersten Besuch wieder.

Brennender Himmel über Aquarius

Ein lang gehegtes Vorhaben in die Tat umgesetzt: das Aquarius-Wassermuseum bei Nacht. Aber vorher explodierten noch die Farben am Himmel – und dann kamen die ersten Regentropfen.

Lichtexplosion in Mülheim

Eine Reihe von Aufnahmen aus unterschiedlichen Perspektiven.

Aber es gibt in Mülheim-Styrum nicht nur den Wasserturm, sondern gleich daneben das Schloss Styrum mit vollständig anderen Motiven. Hier eines als Kontrastprogramm.

Fotoausflug zum Schacht Oberschuir

Schacht Oberschuir in Gelsenkirchen: dieses homogene bauliche Ensemble aus Backstein und Putz mit Anklängen an Neugotik und Jugendstil ist weniger bekannt als die Zeche Consolidation, für die er 1908 als Schacht 8 in der Gelsenkirchener Feldmark eingerichtet wurde.

Versammlungshalle Stadt.Bau.Raum

Er wurde 1909 mit Lohnhalle, Waschkaue, Schachtgerüst und Maschinenhalle eingeweiht. Der Betrieb als Wetterschacht endete 1981, die Anlage wurde unter Denkmalschutz gestellt. Sie dient heute unter dem Namen stadt.bau.raum als Eventlocation.

Die folgende Bildgalerie zeigt das Ensemble von innen und außen in unterschiedlichen Perspektiven.

Eine der Anfahrtsmöglichkeiten zum Schacht Oberschuir bietet die Straßenbahn-Kulturlinie 107, die von Essen HBF zum Gelsenkirchen HBF führt.

Mehr dazu in dem Beitrag zur Kulturlinie 107 auf Gelsenkirchener Gebiet an anderer Stelle auf dieser Webseite.

Anreise mit der Kulturlinie 107 (Essen-Gelsenkirchen HBF) – Hintergrund der Förderturm

Die Friemersheimer Aue: Natur vor Industriekulisse

Ich war mal wieder zu einer Fotowanderung in der Friesheimer Aue. Ich mag dieses Gebiet wegen seiner Widersprüchlichkeit. Einerseits eine wunderschöne Naturlandschaft am Rhein, andererseits auf der gegenüberliegenden Flussseite die qualmenden Industrieanlagen von HKM (Hüttenwerken Krupp-Mannesmann). 

Da ich zumeist im nördlichen Teil starte, sind die Anlagen des Duisburger Hafens nicht zu übersehen (mein Startpunkt  hier). Der erste Blick bei der Anfahrt fiel deshalb auf einige Logistik-Unternehmen.

Und über die Straße Damm geht es zum Herenweg. Und schon beginnt das Grün der Landschaft. Mich beeindrucken immer wieder die vielen Kopfweiden, die die Landschaft prägen. Sie werden immer wieder beschnitten, um Raum für neue Sprösslinge zu schaffen. Aber ich habe noch nie so viele beschnittene Bäume gesehen wie dieses Jahr.

Und von der anderen Seite des Rheins grüßt das HKM, das für mich in der Kulisse der beschnittenen Bäume Gedanken zu den wirtschaftlichen Problemen des Stahlgiganten aufkommen lässt.

Noch stehen die Kopfweiden nicht in voller “Blüte”. Aber es wird nicht lange dauern, bis die Friemersheimer Aue so aussieht. Das Bild ist vom Mai letzten Jahres.