Die Punkte auf der Außenseite und im Innenraum des Rhein-Ruhr-Express (RRX) sind mehr als nur ein grafisches Muster – sie stehen symbolisch für die vielen Städte und Stationen, die dieser Zug miteinander verbindet.
Die Serie „Punkte in Bewegung – Formen und Übergänge“ greift dieses Designelement auf und schickt es auf eine visuelle Reise: Vom starren Raster im Stillstand über den Vorbeiflug am Bahnsteig bis hin zur Dynamik der Abfahrt. Am 4.9.26 wurde die Serie durch einen Zufallsfund (Bild 1 „Los geht’s“) ergänzt.
Zur Zeit befasse ich mich fotografisch mit dem Thema Verbundenheit. Als ein profanes Ergebnis ist dieser neue Kalender entstanden, der die drei Essener U-Bahn-Linien U11, U17 und U18 ins Zentrum stellt. Sie tauchen unterirdisch in Tunnel ein und öffnen sich überirdisch in weite Stadträume. Mit diesem Kalender möchte ich die Leistung dieser Linien würdigen – ein Angebot, das auch mich häufig durch Essen transportiert.
Als Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs schaffen diese Linien Wege, Begegnungen und Nähe. Die Fotografien halten diese Situationen an verschiedenen Stationen fest: stille Durchgänge, klare Räume, Bewegung im urbanen Rhythmus.
Gelsenkirchen war dieses Mal das Ziel des 8Städte-Fotoprojekts, in dem auch der Beitrag zum Duisburger Hafen entstanden ist. Als Motiv wählte ich die 10 Gelsenkirchener Haltestellen der Kulturline 107 , so der Beiname der Tramlinie 107. Ich habe sie in Bilderpaaren fotografiert: je ein Bild der Haltestelle und eines aus dem Umfeld.
Von Essen-Stadtgrenze zum Gelsenkirchener HBF
Zum Abschluss gibt es den „Beifang“ aus Bildern, die mir besonders gefallen, die aber das Zweierkonzept sprengen würden. Zusätzlich habe ich das Thema noch in einem Fotobuch mit mehr Bildern zusammengestellt.
Aber warum die Bezeichnung Kulturlinie? Der Name entstand 2005 im Rahmen der Bewerbung Essens und des Ruhrgebiets zur Kulturhauptstadt 2010, weil sich an der ursprünglich von Essen-Bredeney bis zum HBF Gelsenkirchen führenden Linie viele interessante Kulturstätten befinden.
Trabrennbahn
Dies ist die erste (oder letzte) Haltestelle auf Gelsenkirchener Gebiet. Auf dem Weg zur Endstation „Gelsenkirchen HBF“ verläuft sie zumeist oberirdisch, verschwindet dann aber zwischen den Haltestellen „Musikforum“ und „Heinrich-König-Platz“ im Untergrund.
Revierpark Nienhausen
Fürstinnenstraße
Hans-Böckler-Allee
Holbeinstraße
Feldmarkstraße
Overwegstraße
Musiktheater
Heinrich-König-Platz
Gelsenkirchen Hauptbahnhof
Beifang
Schluss der Reise
Zum Abschluss noch ein Bild aus dem Hans-Sachs-Haus als Ausgang aus diesem Beitrag. 🙂